Archiv der Kategorie 'Wiki League'

Wiki League (XII) Strafraum

Der Strafraum ist ein durch Linien abgetrennter, rechteckiger Bereich auf den beiden kurzen Seiten des Fußballfelds. Er misst 16,50 × 40,32 Meter (18 × 44 yard). Die Strafraumlinie begrenzt den Strafraum zum Spielfeld hin und ist noch Teil des Strafraums. Das Tor steht in der Mitte der langen Seite des Strafraums auf der Torlinie. Der Strafraum wird oft auch „Sechzehn-Meter-Raum“ (kurz „Sechzehner“) genannt. Innerhalb des Strafraums darf der Torwart seit der Regeländerung von 1912 den Ball mit den Händen berühren (Ausnahme: Rückpassregel). Zuvor durfte der Torwart in der ganzen eigenen Hälfte den Ball in den Händen halten.
(Für Manuel Riemann; VfL-Torwarttradition)

Wiki League (XI)

18. Die Gründungsversammlung des Deutschen Fußball-Bunds fand als „I. Allgemeiner Deutscher Fußballtag“ am 28. Januar 1900 im Leipziger Restaurant Zum Mariengarten statt.

19. Der Ball ist stets so lange im Spielfeld, wie er die Außenlinien nicht vollständig überschritten hat.

Spielfeld

Wiki League (X) Salat

30. Für internationale Spiele waren ab 1939 für alle Mannschaften Rückennummern von 1 bis 11 vorgesehen, wobei die Nummern Hinweise auf die Positionen der Spieler im taktischen 2-3-5-System gaben:
1: Torwart 2 und 3: Verteidiger 4 und 6: Außenläufer (Stellt im Zweikampf den Spielmacher (Nr. 10). 5: Mittelläufer 7: Rechtsaußen 8: Halbrechter 9: Mittelstürmer 10: Halblinker (Spielmacherposition) 11: Linksaußen
In den aktuellen Spielsystemen, wie im 4-1-2-1-2 z.Bsp., sieht die Verteilung eher so aus:
1: Torwart 4 und 5: Innenverteidiger 2 und 3: Außenverteidiger 6: Zentral defensives Mittelfeld 7: Rechtes Mittelfeld 8: Linkes Mittelfeld 9: Stürmer 10: Zentral offensives Mittelfeld (Spielmacherposition) 11: Stürmer
Im Spielsystem 4-2-3-1, welches sich in der Saison 2009/2010 in Europa durchsetzte, werden die Nummern folgendermaßen verteilt:
1: Torwart 4 und 5: Innenverteidiger 2 und 3: Außenverteidiger 6 und 8: Doppelsechs; die beiden defensiven Mittelfeldspieler vor der Abwehr. (Die 6 trägt meistens der defensivere, die 8 der offensivere der beiden.) 7 und 11: Offensive Flügelspieler, Außenstürmer 10: Spielmacher, bzw. hängende Spitze 9: Klassischer Mittel- oder Stoßstürmer bzw. Sturmspitze

Wiki League (IX)

29. Bis einschließlich 1994/95 gab es in den deutschen Vereinen keine festen Rückennummern, so dass in der Anfangself an jedem Spieltag die Rückennummern von 1 bis 11 vertreten waren. Erst einige Jahre nach der Einführung fester Rückennummern gingen die Vereine dazu über, zusätzlich auch die Namen der Spieler auf die Trikots zu drucken.
In Anlehnung daran, die Fans als „zwölften Mann“ zu bezeichnen, vergeben viele Vereine der Fußball-Bundesliga sowie die Österreichische Fußballnationalmannschaft die Rückennummer 12 nicht.

Wiki League (VIII) Auswärts beginnen

24. Jede Mannschaft besitzt Heim- und Auswärtstrikots. Die Profi-Mannschaft, die bei der Bezeichnung der Spielpartie zuerst genannt wird, hat das Recht darauf, die Heimtrikots zu tragen. Befindet der Schiedsrichter die Heimfarben der Gäste als zu ähnlich, so müssen diese auf ihre Auswärtstrikots zurückgreifen. – Der lila-weiße VfL spielt heute im Derby gegen DSC Arminia in Rot, mit dem Sponsorlabel Herforder Pils, äh, nein: Kaffee Partner auf der Brust.

Wiki League (VII) Regeln brechen

20. Since 1864: Hosen müssen über die Knie reichen

21. Est. 1890: Tornetze werden eingeführt

[Wiki League ist ein Sudelordner mit Notizen und Zitaten zum reichen Thema Fußball aus unser aller Online-Gesamtlexikon.]

Wiki League (VI) Fachsprache

15. In die deutsche Sprache hat auf dem Fußballplatz und in der Berichterstattung ein spezieller Fußballjargon Einzug gehalten. Der Jargon wird vor allem von Fußballspielern, Fußballtrainern, Fußballfans bzw. -interessierten und in Fernsehen und Rundfunk wiedergegeben. Der Fußballjargon ist als Umgangssprache eine Sondersprache, die der (häufig vereinfachten) Kommunikation unter den Fußballbeteiligten dient.

16. Begriffe wie „die Sense ausfahren“, „bolzen“, „über den Ball säbeln“, „einen Spieler umlegen“, „Fußballhochburg“ oder „einen Pass blind spielen“ sind typische Begriffe des Fußballwortschatzes. Hinzu werden von den Beteiligten immer wieder bekannte Fußballsprüche wie „Der Ball ist rund“, „Das nächste Spiel ist immer das schwerste“, „Ein Spiel hat neunzig Minuten“, „Angriff ist die beste Verteidigung“ und „Fußball ist die schönste Nebensache der Welt“ verwendet.

17. Ein Teil des klassischen und oft wiederholten Fußballjargons gilt in der Fußballszene selbst als abgedroschen und wird gelegentlich ironisiert wiedergegeben, belächelt oder bestraft: ein Ausdruck dieser Haltung ist das vom Deutschen Sportfernsehen eingeführte sogenannte Phrasenschwein, ein Sparschwein, in das Talkgäste ein Strafgeld zahlen müssen, wenn sie besonders abgedroschene Fußball-Phrasen von sich geben.