Archiv der Kategorie 'Vorbei?!'

Vormals gut war´s

Mit einem Renault 25 zur Bremer Brücke, Aufstiegsspiel zur Bundesliga, Düsings Jupp, Vaters Freund, Papa und ich, Kicker vom OFV Ostercappeln, vormals Haarener SC. Brückenvirus. Infiziert. Bis heute.

Ein Kreuz bei der FIFA

Jungle-World Interview von Martin Krauß mit
Grant Wahl, 38, Fußballexperte des US-Magazins Sports Illustrated. 2011 hat er vergeblich versucht, für das Präsidentenamt des Fußballweltverbandes Fifa zu kandidieren. Er fand keinen nationalen Fußballverband, der ihn nominiert hätte.
Vor einem Jahr wären Sie fast der neue Sepp Blatter geworden. Bereuen Sie es nachträglich, für die Präsidentschaft des Fußballweltverbandes Fifa kandidiert zu haben?
Nein, ich fühle mich immer noch gut. Meine Botschaft ist bei den Fußballfans in der ganzen Welt angekommen. Die Reformen, die ich von der Fifa fordere, stehen ja noch aus: dass sie transparenter wird und dass sie sich um die Interessen der Fans kümmert.
[…]

Trainer-Ticker mit MZ

Wie es überhaupt zur Entlassung eines kompetenten und erfolgreichen Trainers kam, das berichten die Deviants Ultras auf ihrer Seite. – – -
Die MZ berichtet im Vorfeld von Gerüchten über die Trainerwahl:
Update 11.13 Uhr: Nach Informationen unserer Zeitung wird der Verein wahrscheinlich Pavel Dotchev, Ex-Trainer des SC Paderborn und zuletzt in Sandhausen entlassen, verpflichten. Andere Namen, die kursieren, sind Karsten Baumann und Theo Schneider.
Update 11.56 Uhr: Die Anzeichen verdichten sich, dass Pavel Dotchev Marc Fascher als Trainer bei den Preußen beerben wird. Eine zweite Quelle ließ gegenüber unserer Radaktion seinen Namen fallen. Wir brechen nun auf zur Pressekonferenz im Preußenstadion und melden uns von vor Ort.
Update 12.57 Uhr: Die Pressevertreter richten sich im Presseraum ein. Inzwischen sind es an die 20.
Update 13.08 Uhr: „Wir wollten keinen Fußball Marke Emden sehen“, sagt Marco de Angelis. Fascher war zuvor Trainer der Kickers Emden. „Die Ergebnisse waren nicht in Einklang zu bringen mit unseren Zielen.“ Die Entwicklung sei nach den ersten fünf guten Spielen stagniert.
Dann sei als Knackpunkt Spiel gegen Chemnitz gekommen.
Update 13.16 Uhr: Ich stehe wie durch ein Wunder vor der SCP-Geschäftsstelle, weil C. die Karten vs Jena und vs die Lilien im Fanshop abholen kann.
Update 13.21 Uhr: Dann das Spiel in Oberhausen, die Anfeindungen der Fans gegen Vorstand, die fliegende Bierbecher. De Angelis erzählt von einem Gespräch am Montag mit Fascher: „Ein Mann deiner Intelligenz hätte sagen können, dass er diese Aktionen nicht unterstützen könne.“ Er bezieht sich auf die Ehrenrunde Faschers in die Fankurve. Er wirft Fascher mangelnde Unterstützung des Vorstands vor.
Update 13.26 Uhr: De Angelis: „Wir haben auch Fehler gemacht. Wir hätten die Dissonanzen zwischen Trainer und Vorstand besser nach außen kommunizieren sollen.“ Er betont noch mal, wie wichtig gegenseitiges Vertrauen und Respekt für den Erfolg sei.
Update 13.29 Uhr: Fragerunde der Journalisten
Update 13.35 Uhr: Kritische Äußerung Bäumers über Fascher rückt immer mehr in den Mittelpunkt der Fragen zur Entscheidungsfindung contra Fascher. De Angelis: „Wenn wir mittel- und langfristig Profifußball in Münster haben wollen, brauchen wir Thomas Bäumer“.
Update 13.37 Uhr: Ich stehe vor dem Raum der Pressekonferenz. Horche. Kein Geräusch dringt an mein Ohr. C. verzweifelt ob der Spannung.
Update 13.48 Uhr: De Angelis lässt die Katze aus dem Sack: Pavel Dotchev wird neuer Trainer des SC Preußen.
Update 14.10 Uhr: Kurzinfos zu neuem Trainer: Dotchev, Jahrgang 1965, spielte in seiner aktiven Zeit für den Hamburger SV, Hansa Rostock, Holstein Kiel und den SC Paderborn. 2003 wechselte er dort vom Rasen auf die Trainerbank. Mit Paderborn stieg er 2005 in die 2. Bundesliga auf. Seine weiteren Stationen: Rot-Weiß Erfurt, wieder Paderborn, ZSKA Sofia und zuletzt beim Ligakonkurrenten SV Sandhausen, wo er am 14. Februar 2011 entlassen wurde. Sich selbst beschreibt der neue Trainer als „demokratischen Diktator“.
Update 14.17 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet.
Dank an Thomas Thiel von der Münsterschen Zeitung, Dank an den Wettergott, denn der Himmel über dem Preußenstadion war hell und klar.
Gut Sport, SCP!
Das alles sagt und wünscht ein ehemaliger Nachbar Manni Pohlschmidts.

Fazit Hinrunde

1. TP-Highlights vor der Lila-Weißen Nacht im Alando

na super 0-0
hab jetzt echt kei ne lust mehr auf lila-weisse nacht oder so.

Wer keine Tore schießt kann nicht gewinnen
Kein Bock mehr auf
- polyvalente Spieler
- offensive Verteidigung
- Glockner
- Costa
to be continued …

4-0 reicht DSC naechste Woche.

So
wird
der Verein
untergehen

bei der arminia kam die wende mit dem trainerwechsel. sollten wir es nicht auch versuchen? ;-)

Wird ne aggressive Stimmung in Bielefeld… könnt übel werden.

Unglaublich !!!!!!!!!!!!! Nächste Woche in Bielefeld verlieren und wir können von unten langsam den Atem der anderen verspüren. :(
Traurig VfL

Aufsteigen wird nicht passieren. Absteigen ebenfalls nicht. Alles andere ist eh gelaufen. Eine völlig kaputte Saison. Abgehakt.

Ich glaube wir können das Kapitel 2. Liga für lange Zeit schließen. Keine Ambitionen, keine spielerische Klasse, keine Torgefahr, keine Zukunft für diese Mannschaft!

Laut VFL Radio
ein Offenbarungseid;-)

Wir haben die beste Abwehr der Liga
Wir haben den drittschlechtesten Sturm der Liga
Bei einem Sieg nächste Woche könnten wir bis auf einen Punkte an den Relegationsplatz heranrutschen
Bei einer Niederlage könnten wir auf den 17. Platz abrutschen (18. Platz = Abstiegsplatz)
-> Bitte verpflichtet doch noch einen guten Knipser!!!

Eier!! Wir brauchen mehr Eier!!

Hurra, noch 15 Unentschieden, und wir haben die magischen 40 Punkte. Yesss!

Alter, war das ein Kackspiel gegen einen unglaublich schwachen Gegner…
Gute Nacht, mein VfL!

Wie war das noch mal mit Manni Burgsmüller?
Mit 40 Jahren noch für Werder in der Bundesliga geknipst!
Reiche, zieh endlich wieder deine Schlappen an!!!

Sieg in Bielefeld?
Wie soll das denn gelingen???
Unsere Spieler treffen derzeit nicht mal ein Scheunentor.

Das gellende Pfeifkonzert der Ostkurve gegen unsere Mannschaft nach dem Spiel war das einzig richtige, was ich heute gesehen habe.
Nach einem Debakel auf der Alm dürfte für Fuchs endgültig die Zeit zum Abgang reif sein. Nur vermutlich nicht, solange Schmuse-Loddar den Laber-Fuchs noch halten will. Vermutlich braucht der Verein nun ECHTE Opposition, z.B. Blockade des Mannschaftsbusses in BI etc.

Gut, dass ich mir die Bayern angesehen hab und nicht das Brückengegurke.

Das war heute definitiv das letzte Livespiel an der Brücke für längere Zeit. Diesen uneffektiven Fussball mag ich nicht …Fuchs, Costa und Konsorten … ich kann diese Leute nicht mehr sehn.

Am Ende der Saison darf man davon ausgehen, das bei dieser Entwicklung nur noch 5000 bis 6000 Zuschauer im Stadion sein werden. Das auch die Sponsoren dieses zur Kenntnis nehmen ist auch klar! Zudem dürfte es nicht so leicht werden, sich für den DFB Pokal zu qualifizieren. Dieses sind schonmal 3 Fakten, die mit ausschlaggebend für die Etatplanung für die nachfolgende Saison sein werden. Der VFL wird es schwer haben, also eine für das obere Drittel der 3. Liga konkurrenzfähige Mannschaft zu stellen.

Diese Mannschaft ist die Schlechteste der letzten 20 Jahre. Kein Biss, kein
Feuer, keine Leidenschaft. Diese Mannschaft ist mause tot !!! Genauso wie die VF !! Es muß schnell gehandelt werden. In der Winterpause muß etwas passieren, sonst spielt unser VFL in der nächsten Saison in der 4. Liga.
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2. Was sagt die NOZ? Was kommentiert Harald Pistorius
„VfL enttäuscht beim 0:0 – Pfeifkonzert in der Osnatel-Arena“
Mit einem enttäuschenden 0:0 gegen den VfR Aalen hat der VfL Osnabrück sich und seinen Fans die Stimmung vor dem Fest der Lila-Weißen Nacht getrübt. Eine Woche vor dem prestigeträchtigen Derby bei Arminia Bielefeld blieb die Mannschaft von Trainer Uwe Fuchs auch im achten Pflichtspiel in Folge ohne Sieg. Vor nur noch 6000 Zuschauern, die ihre Unzufriedenheit schon zur Pause mit Pfiffen ausdrückten, war der VfL gegen biedere Aalener zwar feldüberlegen, aber in der Offensive viel zu harmlos.

Schreibt Euch

das hinter die Ohren: Am 20. Juli 2012 startet die neue Drittliga-Saison. Das teilte der DFB gestern mit.
Und dieses teilt der Tickermann heute mit:
Hallo und Herzlich Willkommen aus der osnatel-Arena zum letzten Hinrunden-Heimspiel des VfL Osnabrück gegen den VfR Aalen! …
Ich selbst habe schon vor dem Spiel alles richtig gemacht: um acht Uhr einmal aus dem Fenster geguckt, entschiedenes Nein, Wecker aus- und Bettdecke drübergemacht. Denn wenn man Drittliga-Tristesse ins Bild setzen müsste, schafft es der heutige Tag: Feiner Nieselregen bei immer wieder aufwallendem Wind, das wird den Akteuren auf dem Platz genauso zu schaffen machen wie uns hier auf der Pressetribüne und auf dem Lila-Weißen-Fußball-Sofa. Wir wischen mal eben die Tastatur wieder trocken … und holen ein Herrliches Herforder, nachdem unser Kaffee-Partner seine Tagesschuldigkeit getan hat.
22. Min. Hansen denkt bei einem No-Look-Pass für Fischer mit, der aber nicht mitgedacht hat und folglich nicht mitgelaufen ist.
31. Min. Einen eher zufällig als geplant vorgetragenen Konter beendet Kampl mit einem harmlosen Schlenzer, der weit am Tor vorbeigeht. Fußball-Einmaleins aus der zweiten Kreisklasse: Flachschüsse könnten bei nassem Boden ein gewisses Maß an Gefahr entwickeln …
39. Min. Krasser Fehlpass Hudec im Spielaufbau, zum Glück ohne Folgen.
Zum Pausentee gießt uns der Tickermann der Zeitung, mit der ich lesen lernte, die unschlagbare NOZ, folgendes Fazit ein: Irgendwie hat man beim VfL immer das Gefühl, dass das Spiel ohne Tempowechsel läuft – 90 Minuen Dauerlauf. Gepflegte Pässe, ordentliche Spieleröffnung, aber keine Überraschungsmomente, kein Tempowechsel, keiner, der mal alleine etwas bewegen kann.
53. Min. Glockner hat heute bisher gefühlt drei Pässe nach vorne und 33 nach hinten gespielt. So manifestiert sich mangelndes Selbstvertrauen.
59. Min. Ja, wir sind noch da. Nein, Sie haben nichts verpasst.
70. Min. Geklärt hat auch effektiv ein Ahlener, der einem Fan auf der Nord präzise den Bierbecher mit dem Herrlichen Herforder drin aus der Hand schießt. Klares Foul.
74. Min. Ohne Riemann wär hier garnix los: Einen hohen Befreiungsschlag, den er im Srafraum locker hätte fangen können, stoppt er technisch anspruchsvoll, aber sauber, mit dem Fuß per Innenseite vor dem 16er, obwohl ein Ahlener direkt vor ihm steht. Dann drischt er das Ding weg.
83. Min. Man vermisst im Vergleich zum Drittliga-Jahr 2009/10 so einen wie Lindemann, der mal einen Unmöglichen reinhaut. Oder wenigstens so einen wie Schnetzler, der mal einen umhaut und so alle aufweckt.
85. Min. Doch Wegkamp mit schwachem Abschluss: freistehend aus 11 Metern legt er den Ball weit am langen Eck vorbei.
86. Min. Das raunende Publikum hier hat sich langsam auf Costa eingeschossen, der große Ambitionen zeigt, Glockner in der Rückpass-Statistik zu überholen.
Schluß – der Remiskönig hat gewonnen!
Also, Zuschauer 7000, Wetter katastrophal, NOZ-Tickermann gut drauf, nur: Diese VfR Aalener kommen nicht vom Derbygegner LR/Rot-Weiß Ahlen! Aufgemerkt ist nun zu spät.
Trotzdem ein Superticker, obwohl im rechten Feld notorisch „Remis-Fuchs“ Fuchs im Trainingsanzug aus dem Archiv lächelte. Keine aktuellen Bilder, keine aktuellen Fotos, kein aktuelles Adé!
Tickermanns Fazit mit Fußballverstand: Dem VfL fehlt aber vor allem auch das nötige Geschick. Die Qualität in vorderster Front ist einfach nicht da, vor allem deshalb bleiben die Osnabrücker erneut ohne eigenen Treffer. Und dem VfL fehlt auch ein emotional Leader auf dem Platz, der die Leute mitreißt. Wir jedenfalls sind stellenweise fast eingeschlafen.