http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,809177,00.html
>>>Solche Bilder wünscht sich die Polizei: Ein Fanbeauftragter des TSV 1860 München steht neben einem Mitglied der FC-Bayern-Ultragruppe „Schickeria“. Gladbacher und Kölner Ultras tragen gemeinsam einen Tisch über den Flur. Selbst Fan-Vertreter aus Dortmund und Gelsenkirchen diskutieren miteinander auf dem Flur des Kino Kosmos. All dies gab es Samstag in Berlin zu bestaunen. Rund 600 Fans aus den unterschiedlichsten Vereinen trafen sich bei Currywurst und Wasser zu einem friedlichen Fankongress.
http://www.sueddeutsche.de/sport/fankongress-in-berlin-heftige-diskussion-um-pyrotechnik-in-stadien-1.1258001
>>>Beim bisher größten jemals von Fans organisierten Kongress sind die Fronten zwischen Deutschem Fußball-Bund (DFB) und Anhängern in der Frage der Pyrotechnik in den Stadien verhärtet geblieben. „Wir bieten den Dialog bei allen Problemfeldern an, nur nicht mehr in Sachen Pyrotechnik. Diese Angelegenheit ist mit dem DFB-Präsidiumsbeschluss entschieden“, erklärte der DFB-Fanbeauftragte Gerald von Gorissen am Samstag im ehemaligen Berliner Kino Kosmos.
http://www.fr-online.de/sport/fankongress-alles-ausser-pyros,1472784,11452078.html
>>>Als Umar Fredricks am Sonntagmorgen über den Fanalltag in Schottland berichtete, huschte ein Lächeln über das Gesicht vieler deutscher Fans. Als Celtic-Fan sei man oftmals Opfer von „Repression und merkwürdigen Polizeieinsätzen“ berichtete er. Und schloss mit einer anschaulichen Anekdote: „Kürzlich traf die Polizei in einer öffentlichen Toilette einen Betrunkenen an, der dort eingeschlafen war. Der bekam dann ein Stadionverbot für den Celtic Park.“
http://www.ftd.de/sport/fussball/news/:veranstalter-mit-erstem-fankongress-sehr-zufrieden/60154860.html
>>>Obwohl es keine konkreten Ergebnisse in den Diskussionen mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) gegeben habe, sei der Gedankenaustausch auf dem zweitägigen Treffen in der Hauptstadt «ein voller Erfolg» gewesen, sagte Jakob Falk, Sprecher der Fan-Vereinigung «ProFans».
http://www.11freunde.de/bundesligen/148064/hoert_die_signale
>>>Auf dem Fankongress blieb die erhoffte Diskussion auf Augenhöhe zwischen Fans und Funktionären aus. Dennoch war die Veranstaltung in Berlin ein Erfolg, denn nie zuvor bekamen die Anliegen der Kurve einen solch großen Widerhall.
http://www.spox.com/de/sport/fussball/1201/News/fan-kongress-in-berlin-stillstand-im-streit-um-pyrotechnik-hendrik-grosse-lefert.html
>>>Scharfe Kritik vonseiten der Fans gab es gegen die Sicherheitsbehörden und ihr Vorgehen in Stadien. „Die Polizei ist angewiesen, das mildeste Mittel zu wählen, um ihre Maßnahmen erfolgreich umzusetzen. Davon kann aber nur selten gesprochen werden“, sagte Alexander Bosch von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Das mittlerweile gegenseitige Misstrauen zwischen den Fans und der Polizei müsse abgebaut werden, um in der Zukunft konstruktive Ergebnisse zu erzielen.
http://www.schwatzgelb.de/2012-01-15_von-fans-fuer-fans_fankongress-in-berlin-ein-kleines-fazit.html
>>>Fußballfans sind alle extrem gewalttätig, ungebildet, alkoholisiert und sowieso nur schwer in die Gesellschaft zu integrieren. Sollten einige der anwesenden Journalisten mit diesem Bild zum Berliner Fankongress gekommen sein, muss das dortige Bild auf sie wie ein Kulturschock gewirkt haben. (Mehr als 80 Medienvertreter aus ganz Deutschland!)
https://www.facebook.com/pages/Fankongress-Berlin-2012/332622226753643
Comment: Ein Resümee von Hansafans.de http://hansafans.de/kommentar/11147-fankongress-bringt-fanpositionen-wieder-verstaerkt-in-die-debatte.html
http://www.noz.de/artikel/60123628/im-kosmos-der-fuball-basis-ein-besuch-auf-dem-ersten-eigenstaendigen-fan-kongress
>>>Berlin. Sind wir hier überhaupt richtig? Kein Schwefelgeruch liegt in der Luft, es wird nicht gezündelt oder geprügelt. Die jungen Leute grüßen artig, gehen zum Rauchen vor die Tür und trinken Wasser. Das soll der Kongress der Fußball-Fans sein? Kann doch gar nicht – ist ja nicht mal ein Großaufgebot der Polizei vor Ort … Wir sind richtig, wir sind im Kosmos der Fans. Das „Kosmos“ in Berlin-Friedrichshain war einst das größte Kino der DDR, jetzt ist es ein Veranstaltungszentrum. Hauptmieter am vergangenen Wochenende war die Initiative „ProFans“, eine Art Dachverband für Fan-Gruppen. In Eigenregie hat der Verein einen Fankongress organisiert – ohne logistische Hilfe, ohne finanzielle Unterstützung. Als die Deutsche Fußball-Liga (DFL) einen Zuschuss anbot, hat man dankend abgewinkt. Unabhängigkeit ist ein Gut, das man sich etwas kosten lässt im Kosmos der Fans.
Noch nie hat es so etwas in Deutschland gegeben. 600 Vertreter aus 60 Fanszenen, die sonst Rivalen sind, sind gekommen; Fans von Bayern München und Borussia Dortmund, von Eintracht Braunschweig und Hannover 96, vom VfL Osnabrück und vom SV Meppen. Für 20 Euro bekommen sie ein vollgepacktes Programm, mit Workshops, Podiumsdiskussionen und Informationsständen; Erbsensuppe, Kuchen und Currywurst inklusive.
„Und Leute, bitte denkt daran: Dieser Bau steht unter Denkmalschutz – also bitte, vergesst die Rituale: Keine Aufkleber an die Wände, und die Edding-Stifte in der Tasche lassen.“ Philipp Markhardt sagt es lächelnd nach der Begrüßung. Er ist einer der Sprecher von „ProFans“, und er hat ein volles Programm vor sich: am Samstag Kongress, am Sonntag Jahreshauptversammlung beim Hamburger SV, wo er im „Supporters Club“, der ältesten und wohl mächtigsten Fan-Vertretung eines deutschen Klubs, mitarbeitet.
Zwischendurch ist er Gast im „Aktuellen Sportstudio“, wo Michael Steinbrecher den Fankongress zum Anlass für eine Schwerpunktsendung zum Thema nimmt.
Weiterlesen bei Harald Pistorius in der NOZ.
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